das kommt dabei raus.
jeanshemd und
-darf ich bekanntmachen-: diane.
die gute diane ist kurz.
erst einen tag zuvor hatte ich mich auf typische weise wie ein fisch auf dem trockenen hin- und herwendend in einer marlenesken jeans im spiegel betrachtet. sie erinnerte mich sehr an die erst kürzlich vergangenen tage der justins, vics und 7 anderer bewohner der menschlichkeit, die ihren röhrenkreationen 2008 auch weite jeans zur seite gestellt hatten. ich fühlte mich nicht so recht wohl: meine oberteile waren alle zu weit, die hose zu lang. zweifelnd erschien mir die zeit nicht reif.
deshalb hatte ich eik halbstolz kundgetan, dass ich noch nicht wieder bereit für weite hosen sei.
ich trage oft zu kurze hosen. ich fühle mich erst wohl, wenn meine penibel ausgewählten söckchen gut sichtbar sind. dass ich groß bin, vereinfacht diese vorliebe erheblich. ebenso die tatsache, dass ich weite hosen aus dem kleiderschrank in die kommode abgeschoben hatte, was dem rauswurf aus dem paradies gleichkommt.
doch nun war es war an der zeit mich zu fragen: weit und kurz?
mein herz schrie: JA. viva la revolutiòn.
mein verstand flüsterte: denk an die heimat. wenn du bereit bist, sei dir sicher: deine stadt ist es nicht.
mädchen, deine hose ist ja viel zu kurz!
menschen werden sich umdrehen. kopfschütteln. vergleiche mit störchen oder anderem getier.
all das nahm ich zusammen mit diane in kauf.
doch dann...die schuhwahl. zu weiten hosen hohe schuhe. gesetz ist gesetz! doch gilt dies auch in zeiten der revolution?
im direkten vergleich hier rechts mit blockabsatz natürlich eleganter und weniger sack. aber auch die gefahr ernst genommen zu werden. das wäre nicht sehr jo.
deshalb schlüpfte ich lieber in die rennsemmeln mit keinabsatz.
und wenn ich so an die heimat denke, eine gute wahl: auf kopfsteinpflaster läuft's sich besser...
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